Fördermöglichkeiten für energetische Modernisierungsmaßnahmen

Fördermittel-Check 2026: Wer gibt was? KfW vs. BAFA im Vergleich
Die staatliche Förderung für energetische Sanierungen ist attraktiv wie nie – aber auch komplex. Seit der Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) teilen sich zwei Institutionen die Zuständigkeit.
Damit Sie kein Geld verschenken, habe ich hier die wichtigsten Unterschiede für Sie gegenübergestellt:
Der schnelle Überblick: Wo beantragen?
Förderbereich BAFA (Zuschuss) KfW (Kredit & Heizung)
Gebäudehülle (Dämmung, Fenster) Ja (Zuschuss bis 20%) Nein (nur über Kredit)
Heizungstausch (Wärmepumpe, Solar) Nein Ja (Zuschuss bis 70%)
Komplettsanierung (Effizienzhaus) Nein Ja (Zinsgünstige Kredite)
Energieberatung (iSFP) Ja (80% Übernahme) Nein
Baubegleitung Nein Ja (50% Zuschuss)
BAFA: Der Bonus-Geber für Ihre Gebäudehülle
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist Ihr Partner für die "passive" Energieeinsparung.
-
Was wird gefördert? Neue Fenster, die Dämmung von Dach und Fassade sowie Lüftungstechnik.
-
Ihr Vorteil mit mir: Wenn ich für Sie einen Individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstelle, erhöht das BAFA Ihren Zuschuss automatisch um zusätzliche 5 %. Zudem verdoppelt sich der Betrag der förderfähigen Kosten von 30.000 € auf 60.000 € pro Jahr.
-
Auszahlung: Sie erhalten das Geld als direkten Zuschuss nach Abschluss der Maßnahme auf Ihr Konto.
KfW: Die Kraft für Wärme und große Projekte
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) konzentriert sich auf die Technik und ganzheitliche Konzepte.
-
Heizungsförderung: Hier erhalten Sie die Grundförderung von 30 % für neue, klimafreundliche Heizungen. Mit verschiedenen Boni (z. B. Geschwindigkeitsbonus) können wir bis zu 70 % der Kosten decken.
-
Zinsgünstige Kredite: Die KfW bietet spezielle Kredite an, um die Finanzierung Ihrer Sanierung trotz gestiegener Marktzinsen bezahlbar zu machen.
-
Effizienzhaus-Standard: Planen Sie eine Kernsanierung zum Effizienzhaus 40 oder 55? Dann ist die KfW mit hohen Tilgungszuschüssen die richtige Adresse.
Photovoltaik-Förderung 2026: So rechnet sich Ihre Anlage
Die Sonne schickt keine Rechnung – und der Staat hilft Ihnen beim Aufbau Ihrer eigenen Energieversorgung. Als unabhängiger Energieberater zeige ich Ihnen, wie Sie die maximale Förderung für PV-Anlagen, Batteriespeicher und Wallboxen kombinieren.
Die wichtigsten Säulen der PV-Förderung
Im aktuellen Marktumfeld 2026 gibt es drei Hauptwege, um die Kosten für Ihre Photovoltaik-Anlage zu senken:
1. Steuerfreiheit und Mehrwertsteuer-Satz (0 %)
Für private Anlagen auf Wohngebäuden gilt weiterhin die 0 %-Mehrwertsteuer-Regel. Das bedeutet für Sie:
-
Sofort-Ersparnis: Sie zahlen beim Kauf von Modulen, Speichern und der Installation keine Umsatzsteuer.
-
Keine Einkommensteuer: Erträge aus Anlagen bis 30 kWp (Einfamilienhäuser) sind in der Regel steuerfrei.
2. KfW-Förderprogramme: Kredite und Zuschüsse
Die KfW ist Ihr Partner für die Finanzierung. Besonders attraktiv sind:
-
KfW-Kredit 270 (Erneuerbare Energien Standard): Zinsgünstige Darlehen für Photovoltaik, Speicher und die Erweiterung bestehender Anlagen.
-
Kombinations-Boni: Wenn Sie die PV-Anlage im Rahmen einer Effizienzhaus-Sanierung (EH 40 oder 55) installieren, erhöhen sich die Tilgungszuschüsse deutlich.
3. Regionale Förderprogramme & Mieterstrom
Je nach Bundesland oder Kommune gibt es zusätzliche Töpfe:
-
Speicher-Zuschüsse: Viele Städte fördern den Kauf von Batteriespeichern mit festen Beträgen.
-
Gewerbe & Mehrfamilienhäuser: Für Vermieter und Unternehmen gibt es spezielle Programme für Mieterstrom-Modelle und gewerbliche Eigenversorgung.
